Stephansdom Wien in weihnachtlicher Beleuchtung

Alle Jahre wieder Wien – zur Weihnachtszeit

Wien/Österreich – „Ihr müsst unbedingt zur Weihnachtszeit kommen, es ist so festlich und überall die kleinen zauberhaften Weihnachtsmärkte…ihr werdet es lieben!“. Mit diesen Sätzen wurden wir die letzten Jahre von unseren Freunden geködert und dieses Mal hat die Falle zugeschnappt. Bisher waren wir immer im Mai dort und nun ging es für ein verlängertes Wochenende das erste Mal im Dezember nach Wien.

Leider ist das Wetter am ersten Tag sehr bescheiden, weshalb wir es vorziehen die Zeit mit Tee, frischen Plätzchen und angeregten Gesprächen zu verbringen. Abends treibt es uns dann doch noch raus, wieder in die hippe Pizzeria ‚Disco Volante‘ die sich mit einem Discokugel-Holzofen schmückt und köstliches Essen macht. Für ein-zwei Absacker geht es danach in eine der umliegenden Bars. Nach einer kurzen Nacht hat sich das schlechte Wetter verzogen und wir begeben uns ganz dick eingepackt ins Weihnachtsgetümmel.

Wir starten am Spittelberg, wo in den kleinen Gässchen Unmengen von Ständen den Weg säumen. Das Angebot reicht von Kunsthandwerk über Nippes bis hin zu leckeren Köstlichkeiten. Nach dem ersten Punsch und einer Raclette-Kruste geht es weiter in Richtung Museums-Quartier. Jedes Jahr ist dort anders dekoriert erfahren wir. Für unseren Geschmack kreativ, aber wenig festlich und viel los ist auch nicht, weshalb wir schnell weiterziehen. Das ändert sich aber schlagartig, als wir das Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz erreichen, was zwischen dem Kunsthistorischen und dem Naturhistorischen Museum liegt. Wir lassen uns von den Menschenmassen treiben und versuchen uns nicht zu verlieren, viel zu sehen bekommen wir nicht. Macht aber nichts, denn unsere Wiener Weihnachtsmarkt-Tour ist noch lange nicht zu Ende!

Rund um die Hofburg lässt uns der eisige Wind bibbern und wir sind froh am etwas windgeschütztem Stephansdom anzukommen. Er ist festlich beleuchtet, aber auch hier ist so viel los, wie bei keinem anderen Wienbesuch zuvor. Die Stadt bebt und wird von fotoknipsenden Touristen förmlich durchflutet. Wien zur Weihnachtszeit sollte man ja schließlich unbedingt einmal gesehen haben!

Fürs Abendessen und zum Aufwärmen kehren wir im ‚Café Ansari‘ ein. Das Georgische Restaurant beeindruckt uns auf den ersten Blick, es hat eine wohlig-warme Atmosphäre und ist super entspannt. Das Essen schmeckt hervorragend und nach zwei Stunden fühlen wir uns bereit unsere Tour in der Kälte fortzusetzen.

Es ist noch eisiger und wir halten den starken Wind kaum aus. Trotzdem lassen wir den kitschigen Höhepunkt unserer Tour nicht sausen und statten dem Wiener Weihnachtstraum auf dem Rathausplatz einen Besuch ab. Und wow, es ist ein wahr gewordenes Weihnachtsmärchen…farbenfroh sind Bäume, Buden, Zäune, ja einfach alles beleuchtet. Man kann Schlittschuh laufen, mit einer Mini-Lok fahren oder den singenden und wackelnden Tannenbäumen zuschauen. So viel Kitsch habe ich noch nicht auf einem Haufen gesehen! Staunend und durchgefroren verabschieden wir uns aus dem weihnachtlichen Wien. Einmal muss man dort gewesen sein, wir kommen aber lieber wieder in der wärmeren Jahreszeit vorbei!

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