Panorama Sassi di Matera Italien

Die Höhlenstadt Matera

Matera/Italien – Der nächste Stopp unserer Italien-Reise ist die uralte Stadt Matera, welche in Basilika liegt. Sie ist eine in der Jungsteinzeit entstandene Höhlensiedlung, wird als älteste Stadt der Welt gehandelt und wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Ehrlich gesagt war sie mir bis dato kein Begriff. Zum Glück hat mir aber eine italienische Kollegin den Geheimtipp gegeben…vielen Dank liebe Angelina! Mit einem Mietwagen düsen wir also von der Amalfiküste los und kommen nach einigen Stunden Fahrt am Ziel an.

Höhlenhotel in Sassi di Matera Italien

Für die kommenden Tage haben wir uns in einem Höhlenhotel in der Sassi, der Altstadt Materas, eingemietet. Da sie mit dem Auto nicht befahrbar ist brechen wir für das letzte Stück zu Fuß auf und ziehen unsere Koffer über löchriges Kopfsteinpflaster hinter uns her. Die Gassen sind so verwinkelt und überall gehen kleine Treppen hoch und runter, dass wir uns trotz Lageplan und Handynavigation verlaufen. Als wir leicht verzweifelt im Hotel anrufen um uns abholen zu lassen, öffnet sich eine Tür direkt hinter uns und man winkt uns freundlich herein. Unser Zimmer ist der Wahnsinn, es ist Teil einer ehemaligen in Stein gehauenen Kirche und urgemütlich.

Trotz heimeligem Höhlen-Feeling möchten wir uns die historische Altstadt nicht entgehen lassen und brechen zu einer ersten Erkundungstour auf. Ein Rundweg führt vorbei an allen interessanten Punkten und mitten durch die Sassi di Matera hindurch. Am Stadtrand liegt eine grüne Schlucht mit kleinem Flusslauf und traumhafter Aussicht, gegenüber die in Felswand gehauenen Höhlen. Mehrere Museen auf unserem Weg geben Einblick in das ursprüngliche Höhlenleben der damaligen Zeit. Die meisten Höhlen wurden mittlerweile aber zu modernen Wohnungen ausgebaut und sind bewohnt. Die Stadt versprüht einen ganz eigenen Charme, den ich bisher noch nirgendwo sonst gespürt habe. Wir lassen uns durch das Gassen-Wirrwarr treiben und staunen immer wieder. Wir besichtigen die Felsenkirche Santa Maria dell‘ Idris mit ihren Höhlenmalereien, von ihrer Pforte aus genießen wir eine spektakuläre Aussicht über die komplette Altstadt.

Nach einer kleinen Stärkung, leckeren Panzerotti, geht es weiter in den modernen Teil der Stadt in dem wir den Nachmittag ausklingen lassen. Noch ein Nickerchen in unserer Höhle und am Abend lassen wir uns von der romantischen Beleuchtung und den vielen Restaurants wieder raus locken. Zur Vorspeise gibt es das in Matera hergestellte Matera-Brot was lecker aber nicht sehr anders als gewöhnliches Brot schmeckt. Das restliche Menü konnte überzeugen und wir sind dankbar für die neu gewonnenen einmaligen Eindrücke! Mille Grazie!!

Sassi di Matera bei Nacht

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