Zitronen Capri

Die Zitronen-Insel Capri

Amalfiküste/Italien – Nach Amalfi ist nun einer der bekanntesten Flecken Süditaliens an der Reihe, das wunderschöne Capri! Doch bevor wir durchstarten, statten wir dem nahegelegenen Positano einen kurzen Besuch ab. Nur eine einzige gewundene Einbahnstraße führt von oben hinab in die Stadt, die sich harmonisch in eine Bucht einfügt. Es geht etwas entspannter und gemütlicher zu als in Amalfi. Kleine Geschäfte reihen sich unter üppigem Blumenbewuchs aneinander, es duftet nach Zitronen und Vespas knattern an uns vorbei. Man kann selbstgemachten Limoncello kosten, sich von cremigem Eis verführen lassen oder ein Stück ofenfrische Pizza genießen.

Und plötzlich stehen wir vor meinem wahrgewordenen Traum, einem Schuhgeschäft das handgefertigte Sandalen anbietet. Mir fällt es schwer mich zwischen den vielen Möglichkeiten festzulegen. Absatzhöhe, Sohle, Design und Farbe können munter miteinander kombiniert werden. Obwohl ich direkt zwei Paar kaufen möchte scheint man mir meine Verzweiflung anzusehen, denn die Besitzerin nimmt mich kurzer Hand mit ins Lager wo ich einen besseren Überblick erhalte und die Entscheidung leichter fällt. 30 Minuten und zwei Anproben später sind meine ersten rahmengenähten und maßgefertigten Traumsandalen fertig. Vielleicht ist gerade deswegen Positano zu meiner absoluten Lieblingsstadt an der Amalfiküste geworden und natürlich mussten wir später für ein drittes Paar noch einmal zurückkehren. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für Schuhfans!

Zurück zu unserem eigentlichen Ziel: Von Sorrent aus setzen wir mit einer Horde Asiaten über und legen im Hafen von Capri an. Mit einem kleinen Bus und im Stehen geht es die kurvige Strasse hinauf. Oben angekommen lassen wir unsere Blicke über die Insel mit ihren unzähligen Zitronenbäumen schweifen und schlecken dabei ein erfrischendes Limonen-Eis. Überall wird sich für den großen Besucherandrang der Hauptsaison herausgeputzt, Häuser werden gestrichen und Schaufenster neu dekoriert. Wir schlendern durch die Gassen und genießen die filmreife Kulisse. Etwas ins Schwitzen kommen wir auf einem Wanderweg entlang der Küste. Der phänomenale Ausblick auf das Meer und die darin liegenden Felsen entschädigt uns für die Anstrengungen.

Den restlichen Abend verbringen wir in Sorrent, das ebenfalls einfach nur traumhaft schön ist. In einer schmalen Gasse liegt eine kleine Taverne versteckt in der wir uns zum Abendessen einfinden und die wir kugelrund wieder verlassen. Da wir noch lange nicht genug haben geht es weiter auf den Markt, wo wir die für die Amalfiküste bekannten Riesenzitronen als Mitbringsel einkaufen. Außerdem erstehen wir 2 Kilo Vesuv-Tomaten die bei richtiger Lagerung bis zu einem Jahr haltbar sein sollen. Sie sehen schrumpelig und nicht so wirklich appetitlich aus, sollen aber ein einzigartiges Aroma haben. Wir sind gespannt, vor allem wie wir sie im Koffer heil nach Hause kriegen. Aber bis wir zurück müssen bleibt noch etwas Zeit für noch mehr Italien!

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