Amalfi Italien

Amalfitana Roadtrip

Amalfiküste/Italien – Ey! Ab in den Süden, der Sonne hinterher…beziehungsweise entgegen. Um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen geht es für eine Woche nach Bella Italia! Von Neapel aus fahren wir mit einem Mietwagen an die Amalfiküste. Dass die Küstenstraße Amalfitana eng sein soll wussten wir, dass sie aber so eng und gewunden ist hatten wir uns nicht vorgestellt. Im Schneckentempo kriechen wir also die kurvige Straße entlang und halten etwas den Verkehr auf. Die Italiener nehmen es gelassen und nach ein paar Kilometer geht es auch schon besser. Ich versuche als Beifahrerin die wahnsinnige Aussicht auf das Meer und die malerischen Häuser zu genießen, bremse aber zum Unmut meines Freundes fleißig mit.

Aussicht Amalfitana Italien

Nach dem wir alle Schikane wie zu geparkte Abschnitte, waghalsige Motorradfahrer und entgegenkommende Linienbusse gemeistert haben erreichen wir das Fischerörtchen Praiano wo wir unser Zimmer in einem familiengeführten Hotel beziehen. Unser Gastgeber Luigi verwöhnt uns auf seiner Dachterrasse mit köstlichem selbstgebackenen Kuchen und einer Flasche Vino Frizzante. Die Wärme der Nachmittagssonne und die Strapazen der Anreise lassen uns den Drink direkt zu Kopf steigen. Zum Glück schaffen wir es uns aufzuraffen, um zum Abendessen einen ersten Ausflug in die italienische Küche zu machen…und es schmeckt köstlich!

Der nächste Tag lockt mit ganz viel Sonnenschein. Auf dem Weg ins weltbekannte Amalfi legen wir einen Stopp in der Grotta dello Smeraldo ein. Mit einem Aufzug geht es im Inneren eines Berges hinunter zu einer kleinen, azurblau funkelnden Bucht. Da nicht viel los ist, werden wir von einem Gondoliere als einzige Gäste durch die Grotte geschippert. Viel zu erzählen hat er nicht, mit einem „Looki, looki!“ weisst er uns aber auf Stalaktiten und eine Felsformation hin. Eine Öffnung unter Wasser lässt Tageslicht ein und das Wasser magisch funkeln.

Weiter geht es nach Amalfi, ein malerisches Städtchen, durch dessen Gassen wir uns einfach treiben lassen. Überall gibt es etwas zu entdecken, von riesigen Zitronen über einen etwas anstößige Brunnen bis hin zu Miniatur-Häusern in Felsspalten. Am Strand verweilen wir, wo sich neben uns noch weitere Touristen für Selfies einfinden, bis wir weiter ziehen nach Atrani. Der Nachbarort ist noch viele kleiner, aber auch wesentlich ruhiger als das belebte Amalfi. Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf den Weg nach Ravello, was ganz oben auf einem Berg liegt und somit eine aufregende Autofahrt verspricht.

Quasi auf dem Berggipfel liegt der Ort, der bekannt ist für seinen Wein. Zu Fuß erkunden wir die engen Gassen und besichtigen den Garten der Villa Cimbrone. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick über die Küste und das Meer. Berauscht von den ersten Eindrücken lassen wir den Tag mit einem Aperitif ausklingen und freuen uns auf noch mehr Italien!

 

2 Comments

Wir freuen uns über eure Kommentare!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s