Alligator im Shark Valley USA

Ausflug in die Everglades

Everglades/USA – Ein großes Highlight am Ende unserer Reise steht noch aus…ein Besuch der Everglades, bei dem wir hoffentlich Alligatoren zu Gesicht bekommen werden. Da wir von Miami aus starten entscheiden wir uns für das nahegelegenen Shark Valley. Mit dem Auto braucht man 1 1/2 Stunden, also brechen wir schon am frühen Morgen auf, um der Mittagshitze zu entkommen. Die Fahrt gestaltet sich außerhalb der Stadt etwas zäh, wir kommen aber zum Glück gut durch und lassen unterwegs schon unsere Blicke auf der Suche nach Alligatoren durchs Grüne schweifen…leider ohne Erfolg. Stattdessen sind Straßenarbeiten im Gange, die mit „Prisoners at work“ gekennzeichnet sind. Man wird die Häftlinge in knallorangenen Anzügen wohl nicht inmitten von Alligatoren arbeiten lassen! Ich frage mich wer wohl gefährlicher ist?

Im Shark Valley angekommen passieren wir die Einlasskontrolle, parken und sprühen uns mit Anti-Mückenspray ein. Angeblich warten ganze Schwärme von Moskitos auf die Besucher…wir lassen uns davon nicht abschrecken. Im Visitor-Center bekommen wir eine Karte und Infos rund um das Naturschutzgebiet. Ein Ranger zeichnet uns Plätze ein, an denen man spannende Sachen beobachten kann und berät uns, wie wir das Gebiet am besten besichtigen können. Die bequemste Möglichkeit bietet die Tour mit der Tram, alternativ kann man den Rundweg abwandern oder mit dem Fahrrad abfahren. Wir entscheiden uns für die Fahrradtour, die für Sportliche wohl in 2-3 Stunden zu schaffen ist. Meine Frage nach Übergriffen der Tiere auf Menschen beantwortet er lachend und meint es wäre seit 16 Jahren nichts mehr passiert. Noch ein paar Flaschen Wasser eingepackt und los geht es!

Alligatoren im Shark Valley

Der Rundweg ist geteert und führt mitten durchs Grüne, ohne Absperrungen oder ähnliches. Man sollte zu allen Tieren auf die man unterwegs trifft einen Sicherheitsabstand von 5 Metern einhalten. Schon nach den ersten Metern liegen große Alligatoren am Wegesrand und sind in der Sonne am Schlafen. Auch wenn sie sehr friedlich aussehen ist der erste Eindruck etwas furchteinflößend und gleichzeitig auch total beeindruckend. Es liegen so viele von ihnen herum, dass wir irgendwann nicht mehr wegen jedem einzelnen anhalten, da sie sowieso alle nur am Schlafen sind. Ansonsten sind ganz viele verschiedene Vögel zu beobachten, die deutlich aktiver sind und einen schwimmenden Alligator bekommen wir dann doch noch zu Gesicht.

Alligatorbaby im Shark Valley

Die Hälfte der Tour haben wir gemütlich mit Rückenwind in 45 Minuten hinter uns gebracht, auf dem Rückweg haben wir also Gegenwind und den nicht zu knapp. Leider ist auch die Landschaft ziemlich eintönig geworden, Alligatoren sind kaum noch zu sehen und der Wind ist so stark, dass er richtig unangenehm wird. Leicht gelangweilt treten wir trotz schwerer Beine so feste wir können in die Pedale, um möglichst schnell wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Nach knapp 2 Stunden haben wir es endlich geschafft und werden belohnt. Wir entdecken einen kleinen Tümpel in dem sich mehrere Babyalligatoren aufhalten, sonnen und übereinander krabbeln. Wir beobachten sie eine Weile und brechen danach zufrieden nach Miami auf.

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