Ding Ding Hong Kong

Hello Hongkong Island

Hongkong/China – Dank unseres Jetlags starten wir recht früh in den Tag und nehmen uns für’s Erste vor die nähere Umgebung zu erkunden, sprich Hongkong Island. Nach den ersten Metern im Freien und ohne Klimaanlage merken wir, dass das Klima nicht ohne ist. Trotz früher Morgenstunde ist es unglaublich heiß und es weht kein Lüftchen. Mit einem frisch gepressten Saft und einem Pineaple Bun am Straßenrand stärken wir uns und es geht los zum Western Market.

Saftstand Hongkong

In den Straßen rundherum drängt sich Laden an Laden, voll bis oben hin mit getrockneten Meeresprodukten wie Fischmagen, Seegurken und leider auch Haifischflossen. Die Geschäfte haben nicht nur optisch was zu bieten, sondern sind auch für unsere europäischen Nasen eine neue Erfahrung. Ein paar Ecken weiter gelangen wir ins Heilkräuterviertel, wo wir uns zwischen all den angebotenen Waren verlieren. Eine riesige Auswahl an getrockneten Produkten mit ihren heilenden Wirkungen und chinesischen Beschriftungen stehen zur Auswahl. Eine engagierte Verkäuferin ist so nett uns beim Kauf von ein paar Mitbringseln behilflich zu sein.

Mit einer Tüte voll Rosen-, Chrysanthemen- und grünem Tee steuern wir die Tramstation an, um mit einer aus der Kolonialzeit stammenden Tram zu fahren. Die alten Bahnen werden Ding Ding genannt und schlängeln sich gemächlich durch den Verkehr. Wir finden einen Platz in der oberen Etage am Fenster, genießen die Aussicht und den leichten Fahrtwind, der die tropische Hitze etwas erträglicher macht. Am Causeway Bay, dem Konsumviertel schlechthin angekommen steigen wir aus. Menschenmassen treiben durch die Straßen und shoppen in den unzähligen Geschäften was das Zeug hält. Nach einer Stunde Trubel haben wir genug und suchen uns ein ruhiges Plätzchen zum Mittagessen.

Wir beschließen uns in das traditionellere Chinatown zu begeben und uns mit dem Central Escalator in Richtung Mid Level zu begeben. Die Rolltreppe fährt früh morgens nach unten damit man schneller zur Arbeit kommt und ab 10 Uhr bis abends zum Feierabend nach oben. Sie ist immer wieder unterbrochen, sodass man sie verlassen und die Seitenstraßen erkunden kann. Besonders gefällt uns SoHo mit den vielen kleinen Shops die kreative Sachen von Deko, über Kunst bis hin zu Kleidung anbieten. Dort landen wir auch im Soul Art Shop und erstehen einen handbemalten Tiger, der Glück bringen und die Familie beschützen soll.

Noch spiritueller wird es als wir einen Tempel entdecken, der zwischen den Hochhäusern versteckt liegt, an dem man aber nicht vorbei laufen kann ohne ihn vorher schon zu erschnuppern. Wir halten einen Moment inne, lassen die Eindrücke des ersten Tages auf uns wirken und sind gespannt was uns Hongkong in den kommenden Tagen noch so alles zu bieten hat.

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