Another day in Paradis

Praslin/Seychellen – Mit dem Highspeed-Katamaran machen wir uns auf den Weg von Mahé, der größten Insel der Seychellen, zur zweitgrößten nach Praslin. Die 1 1/2 stündige Überfahrt ist trotz der vorhergesagten ‚Calmy Sea‘ für jeden vierten Passagier eine Herausforderung zwischen Kotztüte und Toilette. Der Katamaran springt und schwankt gleichzeitig. Abwechselnd geht es auf beiden Seite hoch und runter, sodass man durch die Fenster manchmal nur den Himmel oder das Wasser sieht. Wir haben Glück und können mit einem leicht flauen Gefühl im Bauch an Land gehen.

Mit dem Taxi geht es zu unserem Guesthouse an die Côte d’Or. Der Strand ist noch viel schöner, als wir es uns nach den wunderschönen Stränden Mahés hätten vorstellen können. Der schneeweiße Sand hat die Konsistenz von Puderzucker, das Meer schillert in seinen schönsten Farben und eine waagerecht wachsende Palme macht unser Bild vom Paradies perfekt. An einem schattigen Plätzchen genießen wir eine frische Kokosnuss und machen Pläne für die kommenden Tage.

Am Morgen geht es mit dem Boot nach Curieuse Island, die früher als Leprastation gedient hat und heute ein Eldorado für Schildkrötenfreunde wie mich ist. Nach der Besichtigung der alten Leprastation wandern wir durch die Mangrovenwälder in Richtung Forschungsstation, wo die Seychellen-Schildkröte Zuhause ist. Ein Heer an Tieren erwartet uns und freut sich über die mitgebrachten braunen und zuckersüßen Bananen, die samt Schale komplett verspeist werden. Wir bekommen den Eindruck, dass die Tiere sich verständigt haben als uns eine Gruppe Riesenschildkröten verfolgt. Nachdem wir alles verfüttert haben lassen sich die Tiere streicheln und kraulen, manche schlafen vor lauter Entspannung sogar einfach ein. Nach einem Barbecue am Strand geht es wieder zurück zum Guesthouse und ein Stück meines Herzen bleibt auf der Schildkröteninsel zurück.

Per Bus nehmen wir die Suche nach dem ultimativ schönsten Stand wieder auf und landen am Anse Lazio. Wir können es kaum glauben als wir nach einem kurzen Fussmarsch durch die Hitze endlich ankommen – die Seychellen können an Naturschönheit immer noch eins oben drauf setzen. Der Anse Lazio ist eingerahmt von rotleuchtenden Granitfelsen und gesäumt von Palmen zwischen denen wunderschöne weiße Vögel umherfliegen. Am Strand finden zwei kleine Hochzeiten statt an denen wir bei unserem Spaziergang zu kleinen versteckten Buchten vorbeikommen. Das Meer ist relativ ruhig und lädt zum Schnorcheln ein. An den Felsen tummeln sich jede Menge Papageienfische die von uns unbeeindruckt weiter auf Futtersuche sind.

Noch atemberaubender ist die Unterwasserwelt vor der Insel St. Pierre. Unser Boot wird von einem Schwarm Zebrafischen begleitet während wir die Insel langsam ansteuern. Wie gemalt taucht die winzige Insel aus dem türkisfarbenen Meer empor, auf ihr ein Fleckchen Strand und natürlich Palmen. Das Wasser ist kristallklar und bietet eine top Sicht auf Korallen und ganz viele weitere farbenfrohe Fische. Wir schnorcheln bis wir nicht mehr können und hatten einen weiteren traumhaften Tag im Paradies.

St. Pierre_Seychellen

Nach einem letzen Entspannungstag an der Côte d’Or brechen wir am nächsten Morgen zum dritten und letzten Ziel La Digue auf…Fortsetzung folgt.

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