Anse Source d'Argent La Digue

Am Ende der Welt

La Digue/Seychellen – Die Überfahrt von Praslin nach La Digue dauert nur knapp 15 Minuten und ist auf dem obersten Deck im Freien, mit angenehmem Fahrtwind und geringer Geschwindigkeit sehr gut zu vertragen. Wir legen an auf der kleinsten Insel unserer Reise und rollen zu Fuss mit unseren Koffern zu unserem Guesthouse.

Hafen von La Digue

Mit dem Fahrrad das mir eher vorkommt wie ein Traktor (wegen der sehr lauten Geräusche :) radeln wir los, um die Mini-Insel zu erkunden. Neben ganz wenigen Autos kommen uns fahrradfahrende Touristen und Insulaner in getunten Golfkarts entgegen. Unsere ersten Stopps legen wir an den Stränden der Nordküste ein, um uns im Meer vom Berg hoch und runter fahren abzukühlen. Am Anse Banane entdecken wir das kleine Restaurant Chez Jules, das mit einer wahnsinnig tollen Aussicht und unglaublich leckerem Essen zu unserem absoluten Lieblingsrestaurant wird. Sehr zu empfehlen ist die Spezialität des Hauses, den Grilled Octopus Salad.

Für alle die vorhaben dort vorbei zu schauen: Packt bitte ein paar Bananen ein, denn dort läuft die größte und liebste Seychellen-Schildkröte der wir auf unserer Reise begegnet sind frei herum und freut sich über leckere Mitbringsel!

Am nächsten Morgen platzen wir fast vor Vorfreude an einen der vermeintlich schönsten Strände der Welt zu gehen und haben Angst, dass unsere extrem hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Aber am Anse Source d’Argent angekommen, sind wir in unserem absoluten Paradies – noch traumhafter geht es nicht! Die großen Granitfelsen ragen aus dem seichten Wasser, direkt hinter dem schmalen Strand beginnt üppiges Grün, im flachen Wasser tummeln sich zutrauliche Fische die sich mit Obst füttern lassen und das alles haben wir am Morgen noch fast für uns alleine.

Anse de Source d'Argent

Anse Source d'Argent La Digue

Zum Mittag hin öffnen zwei Strandbars die uns mit köstlichen Fruchtplatten und  frischzubereiteten Fruitshakes verwöhnen und weitere wenige Touristen treffen ein. Das flache Wasser lädt zum Schnorcheln ein und unterwasser gibt es einiges zu sehen: Seegurken, Papageienfische, ganz viele bunte Fische deren Namen wir nicht kennen, Meeresschildkröten und gefährliche Feuerfische. Wir können unser Glück kaum fassen und stellen uns vor bis ans Ende unserer Tage einfach hier zu bleiben – vorerst bleibt es leider nur beim darauf folgenden Tag.

Den letzten Tag nutzen wir für eine Erkundung der Strände auf La Digue, die wir noch nicht gesehen haben. Vorbei an schlafenden Flughunden kommen wir am Grand Anse an. Die Brandung ist beeindruckend und gefährlich, durch die Gischt liegt ein leichter Nebel über der Landschaft und wir kommen uns vor wie am Ende der Welt.

Wir trinken eine letze Kokosnuss und verabschieden uns dem schönsten Naturparadies das wir bisher gesehen und den entspanntesten Inselbewohner die wir bisher kennengelernt haben. Liebe Seychellen wir werden noch lange an euch denken!

2 Comments

Wir freuen uns über eure Kommentare!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s